FAQ - Häufige Fragen
Was ist die Multi - Mineralanalyse?
Sie ist eine von der EPA (Environmental Protection Agency), dem amerikanisch - wissenschaftlichen Department für Umwelt, anerkannte und angewandte Laboruntersuchung; sie ermittelt aufs Genaueste Gehalt und Zusammenhänge der für uns lebenswichtigen Mineralstoffe einerseits, und eine eventuelle Ansammlung von Toxinen im Organismus andererseits.
Wie wird sie ausgeführt?
Circa 0,5g der eigenen Kopfhaare werden vom Hinterkopf entfernt und an ein autorisiertes Labor versand. Hier werden die Haare vorerst einer physikalisch - chemischen Auslaugungsprozedur unterzogen und somit zerlegt, dann mit einem Spektrometer mit atomischem Absorptionsvermögen untersucht, und schließlich wird der Gehalt der vorhandenen Mineralstoffe ermittelt: der nahrhaften sowie der Toxine.
Das Studio Medico Strassburgo arbeitet mit einem hi-tech Programm die erhaltenen Daten aus, interpretiert sie und gibt ernährungsspezifische Ratschläge (Diät und Ergänzungsmittel), um eventuelle Ungleichheiten im Mineralstoffhaushalt auszugleichen.
Welches Resultat bekomme ich?
Das Resultat ist eine genaue Aufstellung der organischen Mineralstoffe im Körper, ob ein Mangel oder ein Überschuss vorliegt und gleichzeitig wird unser Metabolismus, Typ und Geschwindigkeit festgelegt.
Warum Mineralstoffe und welche?
Den Aussagen des bekannten Forschers Dr. Henry Shroeders folgend, sind "in der menschlichen Ernährung Mineralstoffe wichtiger als Vitamine." Der Körper kann nämlich viele Vitamine selbst produzieren, nicht aber die notwendige Menge an Mineralstoffen, die er eigentlich braucht.
Mineralstoffe sind von grundlegender Bedeutung für die Tätigkeit des zentralen und peripheren Nervensystems, für das autonome Nervensystem (Sympathikus und Parasympathikus), für das endokrine System und schließlich für den größten Teil des organischen Stoffwechsels, wo sie als Filter oder als Aufbaumittel wirken.
Daher ist eine akkurate Untersuchung dieser eben von großer Bedeutung; sie kann nämlich einerseits, wie bereits erwähnt, nützliche Informationen über die oben genannten Prozesse geben, andererseits auch über Stresszustand, Energiepotenzial, über die Prädisposition zu organischen oder psychosomatischen und funktionellen Krankheiten.
Beispiele:
Zink ist für die Produktion, Ablagerung und Ausscheidung des Insulin mit verantwortlich und ist außerdem notwendig für das Wachstumshormon. Wir finden es in großen Mengen in der Prostata, mehr als in allen anderen Organen. Bei Zinkmangel können Dermatitis oder/und Akne auftreten.
Magnesium ist für die Muskeltätigkeit notwendig, im Besonderen für die kardiologische. Es beugt den zerebralen Schäden vor, die durch Alkoholkonsum verursacht werden.
Sein Mangel erhöht die Wahrscheinlichkeit kardiologischer Attacken, des Angstsyndroms, der Nervosität und der Depression. Viele Formen von Allergien entstehen ebenso aus Magnesiummangel.
Calciummangel kann eine Reihe von Störungen mit sich bringen, so z. B. Angstzustände, Herzrhythmusstörungen, Phobien, Gemütsschwankungen; alles Störungen, die normalerweise von den Ärzten mit Psychopharmaka behandelt werden.
Calciumüberschuss hingegen ist verantwortlich für Gicht, Arthose, Nieren - und Gallensteine, Stypsis, Übergewicht, Zellulitis, Faltenbildung, Haarausfall, Kreislaufprobleme sowie Osteoporose der Typologie II.
Kalium hingegen ist ausschlaggebend für den Transport lebensnotwendiger Substanzen innerhalb der Zellen. Ein Mangel hat Muskelschwäche, Depression und Lethargie zur Folge.
Was die Toxine angeht, so ist die Liste der Symptome und Krankheiten, die sie verursachen lang und mittlerweile auch anerkannt, so dass deren Untersuchung per Gesetz in die Präventivmedizin aufgenommen wurde.
Die auf diesem Gebiet wichtigsten und analysierten Mineralstoffe sind anbei in einer Tabelle der M.-M.A. aufgelistet.
Warum sind Mineralstoffe so wichtig?
Die Mineralstoffe aktivieren die wichtigsten fisiologischen Reaktionen in unserem Organismus. Besteht ein Mangel oder Überschuss so entsteht eine Unausgeglichenheit die sich negativ auf unsere Gesundheit auswirkt und dadurch Störungen und Krankheiten hervorruft. So z.B.: Allergien und Hautprobleme; Anämien; Arthritis, Arthrose, Osteoporose; Kopfweh, Mygräne; Muskelverspannungen, Krämpfe; Störungen des Verdauungstraktes; Kolitis, Gastritis; Endokrine Störungen, Schilddrüsen, Prostata, Menstruationszyklus; Herz-Kreislauf-Störungen; Psychosomatische Störungen, Schlaflosigkeit, Neurotische Angstzustände, Fobien, Depression, Reizbarkeit und noch viele mehr.
Welche Folgen kann eine Veränderung des Mineralstoffhaushaltes haben?
Es gibt dafür verschiedenen Ursachen. Eine der wichtigsten:
Die
Diät - eine falsche Ernährung, bestehend aus zu vielen verarbeiteten und raffinierten Speisen und Alkohol, sowie extreme Ernährungsformen können gravierende chemische Störungen provozieren.
Auch eine so genannte gesunde Ernährung kann sich schlussendlich als unangebracht erweisen, wenn Herkunft und Bearbeitung der Nahrungsmittel unzulänglich sind.
Der
Stress - physischer und psychischer Stress können den Körper im Hinblick auf die lebensnotwendigen Substanzen so schwächen, dass er diese nur mehr schwer aufnehmen und für sich verwerten kann.
Medikamente - der exzessive Gebrauch von Medikamenten kann die Mineralreserven des Organismus auf ein Minimum reduzieren und/oder die Präsenz der Toxine erhöhen.
Dabei handelt es sich vor allem um Abführmittel, säureverhütende Mittel, Salizylate (Aspirin) und orale Verhütungsmittel (Antibabypille).
Verschmutzung - in der heutigen Zeit ist der Mensch vor allem in Ballungszentren bereits seit frühester Kindheit dauernd einer Vielzahl von beträchtlichen Toxinen ausgeliefert.
Der Rauch der Zigaretten (Kadmium)
Lacke, Malerfarbe (Blei)
Hydrierte Öle (Nickel)
Deos (Aluminium)
Kosmetika (Blei)
Küchenutensilien - Pfannen (Kupfer und Aluminium)
Welche Folgen können Mangel oder Überschuss der Mineralstoffe für unsere Gesundheit haben?
Jedem Mineralstoff sind eigene Störungen, Symptome und Pathologien zuzuordnen, z.B.:
Kopfschmerzen im Bereich der Stirn - und Augenhöhlen als premenstruales Syndrom stehen in Verbindung mit einem Überschuss an Kupfer oder Eisen.
Natriumchlorid im Überschuss kann, neben der arteriellen Hypertension, auch Ictus celebralis verursachen.
Zinkmangel kann das Knochenwachstum verzögern und Missbildungen im Fortpflanzungsapparat verursachen.
Zu viel Eisen kann Gicht, Hypertension, heftige Kopfschmerzen und Schwindel zur Folge haben.
Toxine können bei Kindern Lernstörungen mit verursachen.
Blei verursacht gravierende neurologische Störungen, heftige Kopfschmerzen und bei Kindern Hyperaktivität.
Kadmium im Überschuss verursacht die arterielle Hypertension.
Blei, Kadmium und Quecksilber verursachen Gelenksschmerzen und Muskelstörungen.
Die Multi-Mineralanalyse listet die einzelnen Mineralstoffe auf und zeigt uns den Zusammenhang einerseits zwischen den einzelnen Mineralstoffen und andererseits zwischen den Toxinen. Ist das überhaupt sinnvoll?
Die einzelnen Mineralstoffe müssen untereinander ausgewogen sein, da der normale Wert oder der Überschuss und /oder der Mangel eines einzigen Mineralstoffes die Zweckmäßigkeit und die Aktivität der anderen positiv oder negativ beeinflussen kann, z. B.:
Das richtige Zusammenspiel zwischen Calcium und Phosphor ist für die Funktion des Autonomen Nervensystems zuständig; sind die Werte dieser beiden Mineralstoffe höher als normal, überwiegt das parasympathische Nervensystem, so dass es zu einer Überfunktion der endokrinen Drüsen mit anabolischer Aktion kommt, deren Symptome die folgenden sind:
Müdigkeit, Übergewicht, Diabetes, Depression, Allergien, Akne, Stypsis, u.s.w.;
Ein verändertes Zusammenspiel zwischen Zink und Kupfer ruft häufig Gelenkschmerzen hervor;
Calcium und Kalium, wichtige Stoffe für die Schilddrüsenfunktion, können im Überschuss eine Schilddrüsenüberfunktion zur Folge haben, mit folgenden Symptomen:
Senkung der Körpertemperatur, Depression, Weinkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, Kopfschmerzen, kalte Hände und Füße, Asthenie u.s.w..
Dasselbe passiert natürlich auch bei einem veränderten Zusammenspiel der Toxine, z. B.:
Ist das Verhältnis zwischen Eisen und Quecksilber reduziert, so bedeutet das, dass das Toxin Quecksilber weiterhin im Gewebe vorhanden ist und dass es somit jene Aktivität, die das Eisen übernehmen müsste, stört und so eine Anämie der Siderose hervorrufen kann.
Kommt es hingegen zu einer Steigerung des Verhältnisses zwischen Zink und Kadmium, so überwiegt das Zink dem Toxin Kadmium, das praktisch kaum mehr vorhanden ist, und dieses Ungleichgewicht hat folgende Symptome zur Folge:
Hypertension, Störungen der Nierenfunktion, Gicht, Osteoporose.
Umgekehrt, also bei einer Dominanz des Kadmiums über das Zink können Allergien auftreten.
Kann man über die M-M.A. Informationen über die Vitamine erhalten?
Die Daten über die Vitamine erhält man auf indirektem Wege.
Jeder essenzielle Mineralstoff, wie auch alle Toxine, wirken entweder zusammen oder stehen im Antagonismus zu den verschiedenen Vitaminen. Überschuss oder Mangel der einen kann sich einerseits positiv oder eben die Aktivität beeinträchtigend auf die anderen auswirken und umgekehrt.
Z. B.: zu viel Vitamin C kann die Aktivität des Kupfers beeinträchtigen.
Vitamin D im Überfluss kann einen Mangel an Magnesium hervorrufen und umgekehrt.
Warum werden die Haare analysiert und nicht das Blut?
Zuallererst: Das eine schließt das andere nicht aus.
Eine Blutanalyse erfasst den momentanen Stand der Mineralstoffe im Serum, Analysen der Ablagerungsgewebe hingegen, wie die Haare in ihrer Gattung, geben Aufschluss über Unausgeglichenheit und Veränderungen, die in den letzten 3 - 4 Monaten stattgefunden haben. Außerdem ist ihre Entnahme weder schmerzhaft noch traumatisch, die Haarprobe verändert sich zeitlich gesehen nicht so leicht, und der Gehalt der zu analysierenden Mineralstoffe ist umfangreicher als im Blut, somit ist diese Form der Analyse auch genauer.
Können gefärbte Haare das Resultat verfälschen?
Nur wenn das benutzte Produkt hohe Dosen an Mineralien enthält. Ebenso befinden sich in einigen Produkten Spuren von Kupfer oder sogar Toxischen Metallen, wie z.B. Blei. In einigen Shampoos ist Selen zu finden. Es ist deshalb sehr wichtig dies im Datenblatt anzugeben.
Einige Beispiele?
Die amerikanische EPA (Environmental Protection Agency) verwendet bei der Individualisierung der Toxine im Organismus (Blei, Quecksilber, Aluminium, und andere) gern das Ablagerungsgewebe Haare; es gab nämlich Fälle, in denen in einem Individuum, das einer akuten Bleiabsonderung ausgesetzt war, 30 -40 Tagen danach keinerlei Bleiablagerungen im Blut nachgewiesen werden konnten. Das menschliche Abwehrsystem beseitigt nämlich rasch Toxine vom Blut, lagert sie aber in Geweben wie Leber, Knochen, Zähne und Haare ab, Ablagerungsgewebe eben.
Hier einige Beispiele: Calciummangel kann sozusagen für das Blut unauffällig voranschreiten, das heißt ohne sichtbare Abweichungen des Calciumwertes im Serum, und dennnoch kann sich gleichzeitig in den Knochen eine gravierende Osteoporose entwickeln.
Ebenso verhält es sich mit Eisenmangel: auch hier verändern sich die Werte im Blut sehr spät, obwohl sich die Symptome seit längerem bemerkbar gemacht haben.
Wie kann, bei Unausgewogenheit, der Mineralhaushalt korrigiert werden?
Der behandelnde Arzt individualisiert und diagnostiziert die Störung, nimmt neben der M-M.A. auch noch all jene Untersuchungen vor, die er für angebracht hält und schlägt dem Patienten schließlich jene Diät und Ergänzungsmittel vor (Qualität und Quantität), die für die Korrektur notwendig sind.